Durch’s Maffay Tal nach Campanet


Heute ging es durch das Maffay-Tal nach Campanet. Aber zuvor gab es noch ein paar kleine Abenteuer, als da wären:
Mehrmals gesperrte Wege, aber leider nicht am Anfang einer Abzweigung, sondern erst, nachdem ich mühsam sehr weit und hoch angestiegen bin mit vielen vorblockten Schiebepassagen.

Die erste Sperrung deutete sich 200 m vor dem Gipfel „Puig des Oscols“ an: Schild „Gesperrt“. Da ich nicht den irre langen Weg bergab schiebend gehen wollte, schob ich einfach weiter, bis umgefallene Kakteen und Sträucher ein weiterschieben unmöglich machte. Dauer Gipfel mit einer Finca lag nur noch ca. 50 m vor mir und es war auch Asphalt zu sehen. Also wuchtete ich das MB mit äußerster Anstrengung über die Hindernisse. Mitten bei dieser Aktion bedeutete mir der plötzlich von oben herabschauende Hausherr an, dass ich umkehren müsse; dies sei privat. Ich war am Ende und erläuterte, dass ich Herzprobleme habe und nicht zurück könne.

Relive ‚Nach Campanet durchs Maffay-Tal‘

Kurz darauf erreichte ich den Asphalt und es ging steil 2km bergab (100 HM 8%). Unten war ein riesiges verschlossenes Tor. Ich war verzweifelt. Alles wieder hochfahren und den Hausherren bitten, mir aufzuschließen?
Erst einmal setzte ich mich und ruhte aus in der Hoffnung, dass bald zufällig jemand käme und aufschlösse. So eine Schnapsidee. Nach 15 Minuten fuhr ich wieder hoch und bat den Hausherren, mir aufzuschließen. Er war sehr nett, bot mir sogar an, mich bei ihm auszuruhen und Wasser zu tanken. Ich verneinte und er gab mir die Zahlenkombination des Schlosses, so dass ich, wieder unten angekommen, selbst öffnen konnte. Unklar ist mir allerdings, warum er mich bei seiner ersten Ansprache runterfahren ließ. Er musste sich gewiss sein, dass ich wieder hoch kam. Als Entschädigung ging es dann zügig durchs Maffay-Tal nach Campanet.

Später auf der Tour landete ich wieder in einer Sackgasse (verschlossenes Tor) aber es war flach und nicht allzu weit.
Da ich bei Ankunft noch nicht ausgelastet war, hängte ich noch einen Abstecher nach Alcúdia an, um etwas besonderes einzukaufen. Den Laden musste ich aber erst suchen, deshalb die Irrfahrt.

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