Die Angst vor dem Pfingstreiseverkehr hat sich zum Glück als unbegründet erwiesen und da der Bahnstreik mit Sicherheit viele auf die Autobahn gezwungen hätte, sind wir einfach recht frühzeitig losgefahren. Nur bei Northeim war etwas Stop and Go wegen Aufräumarbeiten.
Natürlich konnten wir es uns nicht verkneifen, einen heimlichen Blick auf unsere KZG Zuchstätte *Von der Silberlinde* zu riskieren. Da waren noch einige Vorbereitungen für den morgigen Tag im Gange und das Pärchen, welches wir am Nachmittag nach einer Eisdiele gefragt hatten, saß dort im Garten. Wir trafen sie dann am Abend auch im Hotel wieder.
Vor der ersehnten Übergabe nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es aber erst die obligatorische Einweisung durch eine Zuchtanwärterin (Namen leider vergessen), die bei dieser Gelegenheit ihre Prüfung ablegen konnte. Sie machte es richtig gut und locker. Ich hätte gerne eine Tonaufnahme gemacht, um den gut vorgetragenen, umfangreichen Stoff zu Hause noch einmal anhören zu können oder diesen auch anderen Hundebesitzern … ;-)Anwesend waren auch die Zuchtwarte Karin Vorbeck und Dr.Cornelia Burk
Bevor jeder Einzelne „seinen“ Welpen übernehmen konnte, gab es ausreichend Gelegenheit, die Kleinen noch ein letztes Mal beim gemeinsamen Spielen zu beobachten. Natürlich hatte dabei jeder nur seinen Kuschelpelz im Auge. Da die aufgenommenen Fotos natürlich auf die Welpen ausgerichtet sind, kommt eine Gesamt-Aufnahme des Welpenparadieses „Zur Silberlinde“ leider zu kurz.Nachdem die Vertragsformalitäten abgeschlossen waren, konnte jeder noch ein(ige) Bild(er) von seinem neuen Freund aufnehmen. Das gemeinsame Kuchenessen und Klönen in der Küche konnten wir leider nur im Vorbeigehen geniessen, da wir den weitesten Heimweg hatten und noch vor Mitternacht wieder zu Hause sein wollten.
Die Heimfahrt war eine ausgewachsene Schmuse-Fahrt: BAB 7 völlig frei, Tempomat eingeschaltet= sonorer leiser Dauerton der Reifen; und die Pausen abseits der BAB waren bei dem Sommerwetter auch ein Highlight.
Der erste Tag in Mollhagen versetzte unsere ganze Strasse in Aufregung. Alle Nachbarn kamen raus, um den neuen Mitbewohner liebevoll und begeistert zu begrüßen. Auch die beiden Hunde rechts und links unseres Grundstückes waren sichtlich interessiert und es gab die ersten Nasenkontakte; na ja, noch einige Hunde des Ortes wurden begrüßt.
Am Nachmittag stand dann Austoben auf dem Fußballplatz auf der Tagesordnung. Die Trainer der Welpenschule in der nächsten Woche werden sich wundern, was Caballio schon alles kann. Dazu demnächst mehr…
Seine neue „Höhle“ (Schlafplatz) ist ihm wohl derzeit noch etwas zu groß; er schläft lieber vor meinem Behelfsbett im Erdgeschoss, zumindest so lange, wie ich nachts mit ihm raus muss (ca 4:00)
Und auf U-Tube habe ich ein etwas ausführlichere Diashow eingestellt (hier ist diese eingebunden)



